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Trockenheit: Ministerium lockert Regeln für Futternutzung

Getreide wächst auf sehr trockenem Boden. Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Symbolbild

Potsdam (dpa/bb) - Landwirte in von der Trockenheit besonders betroffenen Regionen Brandenburgs können Pflanzen von brachliegenden Flächen auf Antrag hin als Tierfutter nutzen. Dies gilt für die Landkreise Dahme-Spreewald, Havelland, Märkisch-Oderland, Oberspreewald-Lausitz und Uckermark ab dem 1. Juli, wie das Landwirtschaftsministerium am Dienstag mitteilte. Es handelt sich dabei um sogenannte ökologischen Vorrangflächen sowie Puffer- und Feldrandstreifen. Bauern können hierzu beim jeweiligen Amt für Landwirtschaft einen formlosen Antrag stellen.

Bereits zum dritten Mal in Folge verzeichnen Berlin und Brandenburg laut Ministerium nur unterdurchschnittliche Niederschlagsmengen im Vergleich zum langjährigen Mittel. «Die extreme Trockenheit in den Jahren 2018 und 2019 führte dazu, dass die Böden tiefgründig austrockneten und sich die Pflanzenbestände nur unzureichend entwickeln konnten.» Zu wenig Futtererträge auf Grünland und Ackerflächen seien die Folge. «Immer weniger tierhaltende Betrieb konnten die Versorgung der Viehbestände mit ausreichend Grundfutter sicherstellen», heißt es weiter.

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