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Flick nach Klinsmann-Rücktritt: kein Facebook oder Instagram

Hansi Flick, Trainer des FC Bayern. Foto: Tobias Hase/dpa/Archivbild

München (dpa) - Anders als der zurückgetretene Jürgen Klinsmann sieht Bayern-Trainer Hansi Flick die Trennung von Coach und Manager als wichtig an. «Ich glaube einfach, dass Trainer und Sportdirektor zwei grundverschiedene Berufe sind. Es ist entscheidend und wichtig, was ein Verein für eine Philosophie hat, für was ein Verein steht», sagte Flick am Freitag in München. Klinsmann hatte sich bei Hertha BSC vor seinem überraschenden Rücktritt mehr Kompetenzen gewünscht. Eine Bündelung von Aufgaben des Sportdirektors und Trainers kennt dieser etwa noch aus seiner Zeit als Spieler in der Premier League.

«Wichtig ist, dass man da eine gute Basis, ein gutes Gleichgewicht findet. Entscheidend ist immer, für was für einen Fußball der Verein stehen möchte, für was für Werte, was für eine Philosophie er vermitteln will», führte Flick aus. «Der Sportdirektor ist mitentscheidend, der Trainer ist mitentscheidend - und die Spieler sind es.»

Bei der Frage nach der Art und Weise des Rücktritts von Klinsmann über ein Soziales Netzwerk ließ sich Flick nicht locken. «Ich bin weder bei Facebook noch bei Instagram - da kann es bei mir schon mal gar nicht funktionieren», scherzte Flick.

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