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Corona - welche langfristigen Gefahren durch COVID-19 drohen

Corona - welche langfristigen Gefahren durch COVID-19 drohen. Foto: istockphoto/Bearbeitung Redaktion mediportal-online.eu Bildnachweis: istockphoto

Während wir noch damit kämpfen, die Corona-Pandemie zu bewältigen, sorgen sich die Wissenschaftler um unsere gesundheitliche Zukunft. Das Corona-Virus COVID-19 kann langfristig schwerwiegende Erkrankungen nach sich ziehen.

Welche Gefahren durch Corona drohen

Inzwischen scheint es gewiss: das Corona-Virus wird uns noch sehr lange Zeit beschäftigen. Chronische Folgeerkrankungen sind aus den Infektionen zu befürchten. So warnte die Deutsche Gesellschaft für Neurologie e.V. vor neurologischen Manifestationen. Schwerwiegende Hirnschäden, ischämische Schlaganfälle und Hirnblutungen sind zu erwarten. „COVID-19 ist mit einem hohen Prozentsatz an neurologischen Manifestationen verbunden und deren Bandbreite ist groß“, so die Experten. Betroffen sind nicht nur Risikopatienten, sondern auch jüngere gefäßgesunde Menschen (1).

Die besondere Brisanz: die Folgen können sämtliche Organe betreffen. Hierauf wies die Deutsche Herzstiftung e.V./Deutsche Stiftung für Herzforschung hin. Es ist vermehrt mit Komplikationen an Herz und Gefäßen zu rechnen. Aktuelle Studien geben Hinweise darauf, dass Herzmuskelzellen direkt geschädigt werden können. Außerdem kann es zu Störungen in der Funktion der Gefäßinnenwände kommen (2).

Liegt die Chance im ganzheitlichen Ansatz?

Ganzheitsmediziner, wie der Gesundheitsexperte Michael Petersen, betonen immer wieder, wie grundlegend wichtig es sei, die Immunabwehr zu stärken. Das gilt nicht nur im Hinblick auf das Immunsystem selbst. Vielmehr müssen sämtliche Regulationssysteme des Organismus einbezogen werden. Damit die Selbstregulationskräfte dazu in der Lage sind, ihre Leistung optimal zu erbringen, wie es der Autor im Buch „Der Trick mit dem Immunsystem“ (3) ausführlich beschreibt. Bei vielen Menschen lauern oft in den Selbstregulationssystemen verborgene Defizite und Störungen. Sie belasten das Immunsystem ohnehin schon. In einer Krisensituation, wie jetzt in der Corona-Pandemie, gerät es dann unter besonderen Druck. Daraus erklärt sich womöglich, warum das Immunsystem bei manchen Corona-Patienten ausrastet und es zu einer Überreaktion kommt, wie es von Klinikern immer wieder berichtet wird. Letztlich gibt es natürlich keine ultimative Sicherheit. Jedoch erhöht sich die Chance, mit den Folgen der Pandemie besser fertig zu werden, wenn wir dem Körper auf allen Ebenen helfen, damit die Selbstregulationskräfte ihre Leistung optimal erbringen, so die Erfahrung in der Ganzheitsmedizin.

Quellen:

(1) S1-Leitlinie zu „Neurologischen Manifestationen bei COVID-19“ veröffentlicht, Deutsche Gesellschaft für Neurologie e.V., Informationsdienst Wissenschaft (idw). (2) Herzschädigung bei Covid-19: Kann SARS-CoV-2 eine Herzmuskelentzündung (Myokarditis) verursachen?, Deutsche Herzstiftung e.V./Deutsche Stiftung für Herzforschung, Informationsdienst Wissenschaft (idw). (3) Petersen M., Der Trick mit dem Immunsystem, ISBN 978-1-5498-0187-7

 

Eine Pressemitteilung der Redaktion mediportal-online/M+V Medien- und Verlagsservice Germany UG


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