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Wellbrock zur DM-Absage: «Lieber Vorsicht als Nachsicht»

Florian Wellbrock nach einem Wettkampf im Wasser. Foto: Andreas Gora/dpa/Archiv

Berlin (dpa) - Schwimm-Weltmeister Florian Wellbrock hat Verständnis für die Absage der deutschen Meisterschaften. «Angesichts der aktuellen Unsicherheiten ist mir Vorsicht definitiv lieber als Nachsicht, denn eine Ansteckung könnte mehr kosten als meinen Olympia-Traum», sagte der 23-Jährige nach dem endgültigen Aus der nationalen Titelkämpfe für dieses Jahr. Die bereits einmal wegen der Coronavirus-Pandemie verlegten Meisterschaften hätten nun vom 29. Oktober bis 1. November in Berlin stattfinden sollen. Wegen der gestiegenen Infektionszahlen wurde der Wettkampf aber endgültig gestrichen.

Wellbrock stimmen die aktuelle Corona-Entwicklung und Infektionen bei Sportlern nachdenklich. «Niemand weiß bislang genau, welchen Einfluss das auf die künftige Leistungsfähigkeit hat. Wenn die Lunge dadurch künftig nur ein Prozent weniger leistet, gefährdet das die Karriere», sagte der gebürtige Bremer, der in Magdeburg trainiert. «Dann erst mal lieber nur Wettkämpfe im kleineren Rahmen an den Bundesstützpunkten.» Wellbrock gilt nach seinen zwei Goldmedaillen bei der WM 2019 in Südkorea als aussichtsreichster deutscher Anwärter auf olympisches Edelmetall im Schwimmen in einem Jahr in Tokio. Weitere Nachrichten aus dem Sport finden Sie hier:

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