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Details zu Rettung aus Höhle in Thailand erwartet

Die letzten vier Rettungstaucher nach dem Verlassen der Höhle. Foto: Royal Thai Navy/AP dpa
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Nach dem Höhlendrama von Thailand wollen die Behörden heute Details über die spektakuläre Rettung der zwölf Jugendfußballer und ihres Trainers bekanntgeben. Für 10.00 Uhr Ortszeit - also 5.00 Uhr MESZ - ist in der Klinik in der Provinzhauptstadt Chiang Rai, wo sich die Geretteten erholen, eine Pressekonferenz geplant. Die hochgefährliche Rettungsmission war am Dienstag nach 17 Tagen Zittern und Bangen glücklich zu Ende gegangen. Die letzten fünf Eingeschlossenen - darunter auch der Jüngste, ein Elfjähriger - wurden von Spezialtauchern aus der Höhle im Norden Thailands, an der Grenze zu Myanmar, ins Freie gebracht. Insgesamt benötigte das Team für die entscheidende Phase der Rettung drei Tage.

Das Jugend-Fußballteam war am 23. Juni bei einem Ausflug in die Tropfsteinhöhle Tham Luang-Khun Nam Nang Non von Wassermassen überrascht worden. Erst nach neun Tagen, in denen es keinerlei Lebenszeichen gab, wurden die Jungen im Alter von 11 bis 16 Jahren und ihr Trainer von Höhlentauchern entdeckt. Die Rettung wurde zu einem Kampf gegen Wetter und Zeit. In Südostasien ist gerade Monsun-Saison; das Wasser in der Höhle drohte zu steigen.

Experten hatten es kaum für möglich gehalten, das Team aus seinem Zufluchtsort in vier Kilometern Tiefe durch die großenteils überflutete Höhle sicher nach draußen zu bringen. Wie gefährlich die Rettungsmission war, machte der Tod eines erfahrenen Tauchers bei der Vorbereitung der Aktion deutlich. Ihm war der Sauerstoff ausgegangen. Provinzgouverneur Narongsak Osottanakorn, der Leiter des Einsatzes, bezeichnete ihn als Helden. Der Weg zurück ans Licht dauerte jeweils mehrere Stunden. Keiner der Fußballer hatte Erfahrung im Tauchen, weshalb sie von Profis ins Schlepptau genommen wurden. Manche Stellen in der Höhle waren extrem eng. Das Kernteam der Retter bestand aus mindestens 19 Spezialtauchern, die meisten kamen aus dem Ausland. Insgesamt waren mehr als 1000 Helfer beteiligt.

Aus aller Welt trafen Glückwünsche ein. Zu den ersten Gratulanten gehörte US-Präsident Donald Trump. Er schrieb auf Twitter: «Was für ein schöner Moment - alle befreit, großartige Arbeit!» Trumps Frau Melania meinte: «Ich wünsche allen eine schnelle Genesung.» Der deutsche Regierungssprecher Steffen Seibert twitterte, es gebe vieles zu bewundern: «der Durchhaltewille der tapferen Jungs und ihres Trainers, das Können und die Entschlossenheit der Retter». Auch von vielen Fußballvereinen und Profikickern - auch aus Deutschland - kam Beifall. (dpa)

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