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Caravaning-Korso an der Düsseldorfer Messe - Für mehr Akzeptanz!

Caravaning-Korso an der Düsseldorfer Messe - Für mehr Akzeptanz! Foto: Jan Kirschner
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Oberhausen im März 2021 - Am 13. März 2021 um 14.00 Uhr startet vom Parkplatz 1 an der Düsseldorfer Messe der erste große „Caravaning-Korso für mehr Akzeptanz“ mit 110 Wohnmobilen und Wohnwagen-Gespannen. Organisator ist die Facebook-Gruppe „Campen mit Abstand“ die von Jan Kirschner, Daniel Gansen und Sascha Büntgen geführt wird. Bereits vor zwei Wochen wurde ein kleiner Korso mit 29 Fahrzeugen fast unter Ausschluss der Öffentlichkeit organisiert. Jetzt wuchs die Facebook-Gruppe binnen kürzester Zeit auf knapp 3.000 Mitglieder, die deutschlandweit für eine Fortführung dieser Aktion plädierte. So werden aktuell nach Düsseldorf schon Events in Hamburg, Berlin und München geplant.

Warum dieser Korso? Jan Kirschner erklärt: „Diverse Caravaning-Institutionen und Verbände haben an die Politik und verantwortliche Einrichtungen Schreiben geschickt, um bei möglichen Lockerungen zumindest die Berücksichtigung unserer mobilen Freizeitform zu erreichen. Allen Schreiben wurde wenig Beachtung geschenkt. Und wenn man unsere Stimme nicht hört, dann müssen wir uns sichtbar machen.“

Warum erstmal Düsseldorf? Die nordrheinwestfälische Hauptstadt ist mit dem jährlich stattfindenden Caravan Salon das europäische Mekka des Caravanings, der Caravan Salon ist weltweit die größte Schau für alles, was mit mobiler Freizeit zu tun hat.

Tatsächlich wurde im Laufe der Pandemie sehr deutlich, dass Caravaning, der Urlaub, die Freizeit mit Wohnwagen und Wohnmobil auf Reisemobil-Stellplätzen und Campingplätzen, die Tourismusform ist, die alle Anforderungen an pandemie-resistente Maßnahmen entsprechen. Viele Leute haben investiert und sich entsprechende Fahrzeuge zugelegt.

Über Monate haben alle Reisemobilisten und Caravaner die Füße stillgehalten. Dass jetzt im Stufenplan Camping- und Stellplätze nicht erwähnt werden, sondern mit konkurrierenden nicht (immer) pandemiegerechten Tourismus- und Reiseformen über einen Kamm geschert werden, das hat die Menschen auf den Plan gerufen.

Sicher ist Caravaning nicht systemrelevant, aber es gibt andere Beispiel im Stufenplan der Lockerungen, bei denen sich die gleiche Frage stellt und die trotzdem berücksichtigt wurden. Dabei sind Wohnwagen und Wohnmobile so sicher wie ein alleinstehendes Einfamilienhaus.

Die Menschen und Familien verbringen ihre (Frei)Zeit in Fahrzeugen, die mit eigenem Sanitärraum, mit Küche, Wohn- und Schlafraum völlig autark sind. Sie treffen sich in keinem Treppenhaus oder sonstigen Gemeinschaftsraum. Wenn, dann treffen sie in der freien Natur mit entsprechendem Abstand und in Freiluft aufeinander. Kinder können sozialgerecht spielen und Erwachsene beim Wandern, Radfahren und ähnlichen Aktivitäten notwendige körperliche und geistige Regeneration erreichen. Dazu folgende Meldung:

Am 18. Februar 2021 wandten sich Kinderärzte mit einem Notruf an den Oberbürgermeister von Essen. Sie warnten, wie sich Auffälligkeiten bei ihren jungen Patienten manifestieren und drängen darauf, die Kollateralschäden des Lockdowns stärker zu fokussieren. Ähnliche Appelle wurden von Psychotherapeuten und Psychiatern in Bezug auf Erwachsene und von Trägern der Frauenhäuser in Bezug auf eskalierende häusliche Gewalt angemahnt.

Viele dieser psychischen Probleme, die scheinbar weit verbreitet sind, können in Familien und Beziehungen verhindert beziehungsweise gelöst, wenn man den Menschen ihre Freiheit gibt, die sie sich zum Beispiel mit der Investition in ein Freizeitfahrzeug (ein Boom, der ganz allgemein der deutschen Wirtschaft in dieser schweren Zeit weitergeholfen hat) und mit krisenkonformem Verhalten auf Campingplätzen und Reisemobil-Stellplätzen verdient haben.

Es geht um keine Forderung, sondern einfach um mehr Akzeptanz für die mobile Tourismusform und eine vernünftige Integration in den Stufenplan möglicher Lockerungsmaßnahmen. Da die Politik auf Bundes- und Landesebene auf sachliche Schreiben nicht (sinnvoll) reagiert, wagen die Menschen nun den Schritt in die Öffentlichkeit. Die bundesweite Resonanz auf die Facebook-Gruppe „Campen mit Abstand“ zeigt deutlich, wie groß der Wunsch nach solchen Aktionen ist. Zurzeit befinden sich Korsos in Hamburg, Berlin und München in Planung.

Eine Firmen Information Reisemobil Union

Gunnar Schwidder
10.03.2021 17:22:36
Bin ein alter Camper, wo und wann findet was im Ruhrgebiet statt??
Jens Kettler
10.03.2021 18:50:38
Ich habe den Bericht nicht verstanden, soll hier eine Demo stattfinden? Leider gibt es hier keinen Link!
Lars Bergemann
11.03.2021 12:30:40
Wir fahren gerne mit unserem Wohnmobil in den Urlaub. Die Campingplätze haben doch auf?!?! Wofür die Demo??
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