Zwölfjähriger Radfahrer in Bremerhaven bei Kollision mit Auto verletzt

Zwölfjähriger Radfahrer in Bremerhaven bei Kollision mit Auto verletzt - (Foto: Polizei (Archiv))
Ein zwölfjähriger Radfahrer ist am Montag, 31. August, bei einem Verkehrsunfall in Bremerhaven-Geestemünde verletzt worden. Das teilte die Polizei Bremerhaven am Dienstag mit. Gegen 16:30 Uhr war der Junge nach bisherigen Erkenntnissen auf dem Fahrradstreifen der Voßstraße in Richtung Süden unterwegs. In Höhe eines Fußgängerüberwegs fuhr er nach Schilderungen von Zeugen unvermittelt auf die Fahrbahn, ohne das Manöver anzukündigen oder auf den Verkehr zu achten.
Eine Autofahrerin, die in dieselbe Richtung fuhr, kollidierte trotz Vollbremsung mit dem Radfahrer. Der Zwölfjährige prallte gegen die Windschutzscheibe und stand kurz darauf wieder auf. Die Insassen des Autos und weitere Verkehrsteilnehmer kümmerten sich bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes und von Angehörigen um den Jungen. Äußerliche Verletzungen waren nicht erkennbar, der Junge klagte aber über Schmerzen. Nach einer ersten Versorgung wurde er in ein Krankenhaus gebracht. An Auto und Fahrrad entstand Sachschaden. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen. Die Polizei wies zudem auf die Regeln für Radfahrer an Zebrastreifen hin. Wer als Radfahrer einen Fußgängerüberweg befährt, hat dort kein Vorrecht. Schiebt der Radfahrer sein Rad oder bewegt es rollend wie einen Tretroller, gilt er rechtlich als Fußgänger und darf den Überweg mit allen Vorrechten nutzen. Radfahrer müssen mit einem Verwarngeld rechnen, wenn sie den Verkehr behindern. Von Autofahrern wird besondere Rücksicht auf Kinder erwartet; diese können bei einem Unfall dennoch ein Mitverschulden tragen.

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