Die Leistungen müssten "stärker fokussiert werden", um die Ausgaben zu begrenzen, sagte das Mitglied des Wirtschafts-Sachverständigenrats. Die Schwellenwerte für die Einstufung in Pflegegrade sollten auf die ursprünglich fachlich empfohlenen Werte angehoben werden. Dadurch würden weniger Personen als pflegebedürftig eingestuft und die durchschnittlichen Pflegegrade sinken.
Mittelfristig müsse der bestehende Pflegevorsorgefonds durch einen neuen Pflegevorsorgefonds II ergänzt werden, in den einzelne Geburtskohorten Zusatzbeiträge einzahlen. Diese würden kapitalgedeckt angelegt werden und später zur Finanzierung der Pflegeleistungen gerade dieser Kohorten dienen, sagte Grimm.