Weltkriegsbombe in Köln-Humboldt entschärft

Weltkriegsbombe in Köln-Humboldt entschärft - (Foto: Polizei (Archiv))
Die am Montag in Köln-Humboldt/Gremberg gefundene Weltkriegsbombe ist entschärft worden. Das teilte die Stadt Köln mit. Der Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg war am Vormittag im Bereich der Westerwaldstraße entdeckt worden; es handelte sich um eine britische Fünf-Zentner-Bombe mit Aufschlagzünder. Für die Entschärfung mussten nach Angaben der Stadt 2.700 Anwohner den Evakuierungsbereich verlassen.
Zehn Personen benötigten einen Krankentransporter. Eine Bewohnerin mit Gehproblemen wurde von einer Mitarbeiterin des Ordnungsamtes aus dem Gefahrenbereich gefahren. Verzögerungen gab es, weil eine Person ihr Essen auf dem Herd vergessen hatte und der Herd ausgeschaltet werden musste. Rund 100 Mitarbeiter des Ordnungsamtes waren im Einsatz, unterstützt von Feuerwehr und Polizei. In der Anlaufstelle im Thusneldagymnasium wurden 32 Personen von einem Hilfsdienst betreut. Nach der Entschärfung um 17.35 Uhr werden die Straßensperren nach und nach zurückgebaut. Auch die Sperrung des östlichen Zubringers wird aufgehoben. Die Bewohner können in ihre Häuser und Wohnungen zurückkehren.

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