Sie forderte die Mitgliedstaaten zudem auf, die Vorbereitung auf extreme Wetterereignisse erheblich zu verstärken. Dies sei besonders wichtig nach einem Sommer, der von extremen Hitzewellen und Waldbränden in ganz Europa geprägt war. Es sei auch an der Zeit, den Versicherungsschutz gegen Klimaschäden zu verbessern. Derzeit seien nur etwa 25 Prozent der Katastrophenschäden in Europa durch private Versicherungen abgedeckt. Dies bedeute, dass allzu oft die nationalen Haushalte als Versicherer letzter Instanz einspringen müssten. Um diese Lücke zu schließen, werde die Kommission eine Klimaversicherungsallianz einrichten.
Ohne ins Detail zu gehen, kündigte von der Leyen zudem an, einen europäischen Hitzewellenplan und eine europäische Wasserinitiative vorzustellen. Diese Maßnahmen sollen dazu beitragen, die Widerstandsfähigkeit der EU gegenüber den Auswirkungen des Klimawandels zu erhöhen.