Wann Kunden komplett fahrerlos durch München fahren können, sei jedoch noch nicht klar. Zunächst müsse im Test mit den Partnern Momenta und Autobrain sichergestellt werden, dass sich die Fahrzeuge sicher durch die Stadt bewegen können. "Erst wenn wir von den Fähigkeiten der Fahrzeuge vollständig überzeugt sind, werden wir den Sicherheitsfahrer abziehen", sagte Khosrowshahi.
In anderen Städten ist das Unternehmen schon weiter. In Teilen des Nahen Ostens und in Dubai fahren schon Uber-Autos komplett autonom. Und auch in Kroatien ist es bald so weit. "Wir gehen davon aus, dass wir im kommenden Jahr in Zagreb den Roboter allein fahren lassen können", sagte der Uber-Chef.
Uber will in den kommenden Jahren eine Infrastruktur für den Betrieb autonomer Fahrzeuge aufbauen. "Wir investieren Milliarden Dollar in Fahrzeuge, Depots und die Infrastruktur, die für den autonomen Betrieb nötig ist", sagte Khosrowshahi. "Auf diese Weise werden wir mit den Robotaxis auch in Deutschland viele neue Arbeitsplätze schaffen." Er geht jedoch nicht davon aus, dass der Betrieb rasch profitabel wird. "In den kommenden fünf Jahren wird es zunächst nicht um Profit gehen, sondern um Sicherheit und Wachstum", betont er. Wenn man die Infrastrukturkosten einbeziehe, werde es sieben bis zehn Jahre bis zu echten Gewinnen dauern.