Tatverdächtiger stellt sich nach Tötungsdelikt in Hamburg-Barmbek-Süd

Tatverdächtiger stellt sich nach Tötungsdelikt in Hamburg-Barmbek-Süd - (Foto: Polizei (Archiv))
Hamburg - Ein 40-jähriger Mann hat sich nach einem Tötungsdelikt in Hamburg-Barmbek-Süd bei der Polizei gestellt. Die Polizei Hamburg teilte am Donnerstag mit, dass er im Verdacht steht, am Morgen seine 34-jährige Ehefrau in ihrer Wohnung getötet zu haben.

Die Mordkommission hat die Ermittlungen übernommen. Nach den bisherigen Erkenntnissen erschien der 40-jährige Afghane am Morgen am Polizeikommissariat 31 und berichtete, er habe seine Ehefrau getötet. Als Tatzeit nannte die Polizei Donnerstag, 08:15 Uhr.

Polizisten suchten umgehend die Wohnung in der Von-Essen-Straße auf und fanden dort eine leblose Frau vor. Alarmierte Rettungskräfte der Feuerwehr übernahmen die von den Polizeikräften begonnenen Reanimationsmaßnahmen und transportierten die 34-Jährige in ein Krankenhaus. Dort verstarb sie wenig später.

Die Polizei nahm den 40-Jährigen am Polizeikommissariat 31 daraufhin vorläufig fest. Das Kriseninterventionsteam des Deutschen Roten Kreuzes übernahm die psychosoziale Akutbetreuung von Angehörigen. Die Mordkommission (LKA 41) übernahm in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Hamburg, Abteilung für Kapitaldelikte, die Ermittlungen am Tatort.

Der 40-jährige Tatverdächtige wird dem Untersuchungsgefängnis zugeführt und muss sich dort am Freitag vor einem Haftrichter verantworten. Die Ermittlungen dauern an.


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