Konkret fordert Klüssendorf drei Sofortmaßnahmen, für die die SPD seit Monaten kämpfe und "mit denen die Preise sofort sinken würden". Erstens ein Spritpreisdeckel wie in Belgien oder Luxemburg: Der koste den Steuerzahler "keinen Cent" und sorge sofort für niedrigere Preise, so Klüssendorf. Zweitens eine "Übergewinnsteuer" auf Krisengewinne. Damit sollen die "übertrieben hohen Gewinne der Ölkonzerne" staatlich abgeschöpft und an die Bürger zurückgegeben werden. Drittens fordert Klüssendorf eine "funktionierende Marktwirtschaft": Man dürfe nicht länger dabei zusehen, wie der Markt versage, sondern müsse "mehr Preistransparenz herstellen und die undurchsichtige Marktmacht einiger weniger Ölkonzerne endlich begrenzen".
Klüssendorf kritisiert in dem Zusammenhang auch die AfD. Vom rechten Rand gebe es zu dem Thema "gar keine konstruktiven Hinweise". "Das, was in anderen EU-Ländern erfolgreich zu Preissenkungen führt, bezeichnet die AfD in Deutschland als unzulässigen `Eingriff in den Markt`."