Reallohnanstieg in NRW so schwach wie seit 2023 nicht mehr

Reallohnanstieg in NRW so schwach wie seit 2023 nicht mehr - (Foto: Euroscheine (Archiv))
Die effektiven Bruttomonatsverdienste der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind in Nordrhein-Westfalen im 2. Quartal 2026 real – also preisbereinigt – um 0,5 % gegenüber dem Vorjahresquartal gestiegen. Wie das Statistische Landesamt auf Basis der Ergebnisse der Verdiensterhebung mitteilte, übertraf der Anstieg der Nominallöhne mit 2,9 % die Zunahme der Verbraucherpreise (+2,4 %). Mit einem Plus von 0,5 % hat sich der Anstieg der Reallöhne im 2. Quartal 2026 gegenüber den Vorperioden deutlich abgeschwächt und lag auf dem niedrigsten Stand der letzten drei Jahre. Hauptverantwortlich für die gedämpfte Zunahme der Reallöhne war der im Vergleich zu den Vorquartalen geringere Zuwachs der Nominallöhne.
Gleichzeitig war ein stärkerer Anstieg der Verbraucherpreise zu verzeichnen. Der Reallohn ist der Verdienst, über den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer tatsächlich verfügen können. Er misst die tatsächliche Kaufkraft unter Berücksichtigung der Inflation.

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