Einen Favoriten zwischen München und Köln-Rhein-Ruhr wollte der frühere Olympiasieger nicht benennen. Am Ende seien es jetzt zwei restliche Bewerber und einer von denen werde tragbar sein, sagte Rauhe. Die Sportverbände würden sich für den Kandidaten entscheiden, der international die besten Chancen habe.
Den Eindruck, Deutschland sende mit den Rückzügen von Hamburg und Berlin ein negatives Signal, wies Rauhe zurück. International werde vor allem wahrgenommen, dass Deutschland als Deutsche wieder auf das sportpolitische Parkett zurückkehren wolle. Deutschland gelte weiterhin als verlässlicher Partner.
Für eine deutsche Olympia-Ausrichtung führte Rauhe vor allem gesellschaftliche Argumente an. Olympische Spiele seien viel, viel mehr als nur eine Sportveranstaltung. Sie könnten einen Impuls setzen, wieder etwas Positives gemeinschaftlich anzupacken und daraus eine Energie zu ziehen, die alle wieder zusammenbringe.