Polizei Dortmund ermittelt nach schwerem Unfall am Wallring wegen Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens

Polizei Dortmund ermittelt nach schwerem Unfall am Wallring wegen Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens - (Foto: Polizei (Archiv))
Dortmund - Am Dortmunder Wallring hat sich ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Wie die Polizei am Montag mitteilte, ermittelt sie wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens.

Drei Personen sind schwer verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen befuhr der 29-Jährige aus Castrop-Rauxel am Sonntagmorgen gegen 5:20 Uhr mit einem BMW den Burgwall in westlicher Richtung. Im Fahrzeug befanden sich noch ein 24-Jähriger aus Dortmund und ein 19-Jähriger aus Lünen.

Nach jetzigem Ermittlungsstand war der Fahrer mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs. In Höhe der Bornstraße verlor er die Kontrolle über den Wagen, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und beschädigte vier am Fahrbahnrand geparkte Fahrzeuge.

Anschließend kollidierte der BMW mit einem Baum. Ersthelfer kümmerten sich vor Eintreffen des Rettungsdienstes um die Insassen. Der 29-jährige Fahrer wurde im Fahrzeug eingeklemmt und musste von Einsatzkräften der Feuerwehr befreit werden.

Er erlitt schwere Verletzungen; eine Lebensgefahr konnte zum Zeitpunkt der Unfallaufnahme nicht ausgeschlossen werden. Der 24-Jährige und der 19-Jährige wurden ebenfalls schwer verletzt.

Bei ihnen konnte die Feuerwehr zunächst eine Lebensgefahr ausschließen. Das Verkehrsunfallaufnahmeteam der Polizei Dortmund erschien vor Ort und nahm den Unfall auf. Aufgrund des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens und der fahrlässigen Körperverletzung bei einem Verkehrsunfall hat die Polizei Dortmund die Ermittlungen aufgenommen.

Die im Fahrzeug befindlichen Mobiltelefone wurden sichergestellt. Zudem stellten die Beamten den Führerschein des 29-Jährigen sowie den stark beschädigten BMW sicher.


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