Öffentlichkeitsfahndung nach Betrugsdelikt in Hamburg-Groß Borstel

Öffentlichkeitsfahndung nach Betrugsdelikt in Hamburg-Groß Borstel - (Foto: Polizei (Archiv))
Die Polizei Hamburg hat eine Öffentlichkeitsfahndung nach einem mutmaßlichen Betrüger eingeleitet. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, soll der Mann bereits am 11. Juni gemeinsam mit einem weiteren Unbekannten eine 66-jährige Seniorin in Hamburg-Groß Borstel um Wertgegenstände betrogen haben. Die Tat ereignete sich den Angaben zufolge um 14:05 Uhr am Weg beim Jäger. Der unbekannte Anrufer gab sich als Polizeibeamter aus und behauptete, in der Nachbarschaft sei ein Raubdelikt verübt worden.
Er forderte die Frau auf, ihre Wertgegenstände für eine Überprüfung bereitzuhalten. Kurz darauf erschien ein angeblicher Polizist an der Wohnanschrift und nahm die Gegenstände an sich, bevor er flüchtete. Im Zuge der Ermittlungen sicherten die Behörden Videoaufzeichnungen, die den mutmaßlichen Abholer zeigen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft ordnete eine Richterin die Veröffentlichung der Bilder an. Der Gesuchte ist circa 25 bis 30 Jahre alt, etwa 180 Zentimeter groß und von normaler Statur. Zur Tatzeit trug er eine schwarze Steppweste, ein schwarzes Oberteil, eine schwarze Hose und eine weiße Kopfbedeckung. Zeugen, die Angaben zu dem Mann oder den weiteren Tatverdächtigen machen können, werden gebeten, sich zu melden.

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