Damit würde die Erntemenge um 14,2 % unter dem Mittel der Jahre 2020 bis 2025 liegen. Neben der Reduzierung der Anbaufläche von Kartoffeln um 6.200 Hektar bzw. −12,9 % auf 41.500 Hektar in 2026 ging auch der Hektarertrag gegenüber dem Vorjahr zurück. Nach drei Jahren mit mehr als 50 Tonnen pro Hektar wird dieser in 2026 voraussichtlich auf 43,1 Tonnen pro Hektar sinken.
Das ist der niedrigste Hektarertrag seit dem Hitzejahr 2018 mit 39,8 Tonnen pro Hektar. Ursächlich für den niedrigeren Hektarertrag in 2026 war die langanhaltende Hitze und Trockenheit während der Sommermonate. Im Vergleich zum guten Erntejahr 2025 sank die Erntemenge von Getreide ebenfalls.
Durch den früheren Erntetermin ist der Rückgang voraussichtlich nicht so stark wie bei der Kartoffelernte. Für Winterweizen (einschließlich Dinkel und Einkorn), die Getreideart mit der größten Anbaufläche in NRW, sinkt die voraussichtlich geerntete Menge laut dem zweiten vorläufigen Ergebnis 2026 im Vergleich zum Vorjahr um 9,5 % auf 2 Millionen Tonnen.
In Bezug auf die durchschnittliche Erntemenge der Jahre 2020 bis 2025 wird hingegen ein Plus von 4,7 % erwartet.