2025 hatten rund 72.000 Schüler die Abiturprüfungen bestanden. Grund für den Rückgang ist die Rückkehr der Gymnasien zu einem neunjährigen Bildungsgang.
An den meisten Gymnasien fanden deshalb in diesem Jahr einmalig keine Abiturprüfungen statt. Die Durchschnittsnote an 106 Gymnasien und 325 Gesamtschulen, 29 Weiterbildungskollegs und 34 Waldorfschulen liegt bei 2,56. Die Abiturienten an den Beruflichen Gymnasien der Berufskollegs erreichten eine Durchschnittsnote von 2,43. Schulministerin Dorothee Feller erklärte, hinter den Abiturzeugnissen stünden jahrelange Arbeit, Ausdauer und persönliches Engagement. In dem besonderen Übergangsjahr hätten die Abiturprüfungen an den Gymnasien nur an 95 Bündelungsgymnasien stattgefunden, die Wiederholer und Schulformwechsler aufgenommen hätten.
Diese Schüler hätten auf ihrem individuellen Bildungsweg Durchhaltevermögen bewiesen und mit dem Abitur ein wichtiges Ziel erreicht. Feller zollte den Absolventen Respekt für ihre Leistung. 1,2 Prozent der Abiturienten an Gymnasien und Gesamtschulen erreichten die Bestnote von 1,0. Im Vorjahr lag der Wert bei 3,38 Prozent.
An den Beruflichen Gymnasien der Berufskollegs erreichten 1,93 Prozent die Bestnote; 2025 waren es dort 1,52 Prozent der Prüflinge. 2025 lag die durchschnittliche Abschlussnote der Abiturienten an den allgemeinbildenden Schulen bei 2,37. Die Durchschnittsnote an den Beruflichen Gymnasien der Berufskollegs lag 2025 bei 2,46. Im laufenden Schuljahr kehrt die Zahl der Abiturienten wieder auf das Niveau der Vorjahre zurück.
Wenn 2027 der erste G9-Jahrgang das Abitur absolviert, steigt die Zahl der Abiturienten an allen Schulformen schätzungsweise auf rund 70.500. Die Durchschnittsnoten beruhen auf den statistisch aufbereiteten Rückmeldungen der Schulen. Der umfassende Ergebnisbericht zu den Zentralen Abiturprüfungen wird im vierten Quartal veröffentlicht.