Die Maßnahme erfolgte am 22. September ab etwa 12:30 Uhr in der Hamburger Hochstraße. Nach den Erkenntnissen der Strafverfolgungsbehörden steht die 42-jährige deutsche Staatsangehörige im Verdacht, Anfang Juni ein Paket mit Pralinen, die mit einer mutmaßlich lebensgefährlichen Kombination von Betäubungsmitteln versetzt gewesen sein sollen, auf dem Postweg an den 20-jährigen Sohn ihres Ex-Partners versendet zu haben. Der junge Mann erkannte die verdächtige Warensendung und informierte die Polizei. Im Rahmen der anschließend vom LKA 41 und der Staatsanwaltschaft übernommenen Ermittlungen geriet die 42-Jährige in den Fokus der Ermittler, woraufhin das Landgericht auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl sowie einen Durchsuchungsbeschluss erließ.
Kripobeamte verhafteten die 42-Jährige im Zuge der Maßnahmen in ihrer Wohnung in Altona-Altstadt und stellten Beweismittel sicher. Im Rahmen der Maßnahmen fanden die Beamten auch eine mutmaßlich giftige Substanz und verständigten die Feuerwehr.
Die Maßnahmen der Feuerwehr dauern derzeit noch an.