Lohnabstand zwischen vollbeschäftigten Frauen und Männern in NRW leicht verringert

Lohnabstand zwischen vollbeschäftigten Frauen und Männern in NRW leicht verringert - (Foto: Mann und Frau sitzen am Strand)
Düsseldorf - Der unbereinigte Lohnabstand zwischen vollzeitbeschäftigen Frauen und Männern war im Jahr 2025 in der Region Siegen-Wittgenstein/Olpe mit 15 % am größten. Frauen verdienten in dieser Region, gemessen an den median Bruttomonatsentgelten rund ein Sechstel weniger als Männer.

Wie das Statistische Landesamt anhand der Ergebnisse der Entgeltstatistik der Bundesagentur für Arbeit mitteilte, verdienten vollzeitbeschäftigte Frauen in NRW im Landesdurchschnitt 7 % weniger als Männer. Ebenfalls deutlich über dem Landesdurchschnitt lagen das Hellweg-Hochsauerland mit 12 % sowie das Münsterland und die Region Düsseldorf – Kreis Mettmann mit je 10 %. Am geringsten war die Lohnlücke im Mittleren Ruhrgebiet und der Emscher-Lippe-Region mit jeweils 4 %. Auch im Westfälischen Ruhrgebiet und der Region Bonn/Rhein-Sieg fiel der Lohnabstand mit jeweils 5 % vergleichsweise niedrig aus. Im Landesdurchschnitt verringerte sich der unbereinigte Lohnabstand gegenüber dem Vorjahr um einen Prozentpunkt. Im Jahr 2024 lag er in Nordrhein-Westfalen noch bei durchschnittlich 8 %. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt weiter mitteilt, reduzierte sich der unbereinigte Lohnabstand in allen Arbeitsmarktregionen.

Beim unbereinigten Lohnabstand bleiben Unterschiede, die auf persönliche und berufliche Merkmale der Personen zurückzuführen sind, unberücksichtigt.


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