Wie das Statistische Landesamt anhand der Ergebnisse der Entgeltstatistik der Bundesagentur für Arbeit mitteilte, verdienten vollzeitbeschäftigte Frauen in NRW im Landesdurchschnitt 7 % weniger als Männer. Ebenfalls deutlich über dem Landesdurchschnitt lagen das Hellweg-Hochsauerland mit 12 % sowie das Münsterland und die Region Düsseldorf – Kreis Mettmann mit je 10 %. Am geringsten war die Lohnlücke im Mittleren Ruhrgebiet und der Emscher-Lippe-Region mit jeweils 4 %. Auch im Westfälischen Ruhrgebiet und der Region Bonn/Rhein-Sieg fiel der Lohnabstand mit jeweils 5 % vergleichsweise niedrig aus. Im Landesdurchschnitt verringerte sich der unbereinigte Lohnabstand gegenüber dem Vorjahr um einen Prozentpunkt. Im Jahr 2024 lag er in Nordrhein-Westfalen noch bei durchschnittlich 8 %. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt weiter mitteilt, reduzierte sich der unbereinigte Lohnabstand in allen Arbeitsmarktregionen.
Beim unbereinigten Lohnabstand bleiben Unterschiede, die auf persönliche und berufliche Merkmale der Personen zurückzuführen sind, unberücksichtigt.