Landgericht Leipzig startet neue Prozesse zu Drogenhandel und Subventionsbetrug

Landgericht Leipzig startet neue Prozesse zu Drogenhandel und Subventionsbetrug - (Foto: Justicia (Archiv))
Nächste Woche beginnen am Landgericht Leipzig mehrere neue Strafverfahren. Das teilte das Landgericht Leipzig am Donnerstag mit. Betroffen sind unter anderem Verfahren wegen bewaffneten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln, räuberischen Diebstahls und Subventionsbetrugs. Am Montag, 24. August, muss sich vor der 6. Strafkammer ein Mann (O.P.) verantworten, der am 3. März in seiner Wohnung in der Kasseler Straße etwa 170 Gramm verschiedener Betäubungsmittel sowie griffbereit einen Holzknüppel, ein Tierabwehrspray und eine Machete aufbewahrt haben soll.
Ebenfalls am Montag beginnt vor der 8. Strafkammer der Prozess gegen einen Mann (J.F.), dem vorgeworfen wird, auf einem Tankstellengelände in der Zweinaundorfer Straße einer Frau die Geldbörse entrissen und beim Wegfahren ihre Hand eingeklemmt zu haben. Am Mittwoch, 26. August, stehen vor der 12. Strafkammer zwei Berufungsverfahren an. In einem Fall geht es um einen Mann (O.B.), den das Amtsgericht Leipzig wegen mehrerer Diebstähle zu einem Jahr Haft verurteilt hat, im anderen um einen ebenfalls mit O.B. abgekürzten Angeklagten, den das Amtsgericht Borna wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis zu sechs Monaten Haft verurteilt hat. Am Donnerstag beginnt vor der 11. Strafkammer ein Verfahren gegen einen Mann (M.A.) wegen Subventionsbetrugs in 52 Fällen. Ein Mitangeklagter (M.J.M.) soll sich in vier Fällen beteiligt haben. Der Hauptangeklagte soll über eine Gesellschaft rund 180.000 Euro an Fördermitteln unrechtmäßig erhalten haben. Ebenfalls am Donnerstag startet vor der 5. Strafkammer ein Prozess gegen einen Mann (D.O.) wegen bewaffneten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln und Cannabis. Vor der 4. Strafkammer müssen sich zudem drei ehemalige Security-Mitarbeiter eines Clubs im Barfußgäßchen wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten. Am Freitag schließlich stehen vor der 10. Strafkammer zwei Verfahren an: gegen eine Frau (K.K.), die nach einem Parkrempler in einer Tiefgarage in der Georg-Schumann-Straße geflüchtet sein soll, und gegen einen Mann (M.-I.N.), dem mehrere Fahrrad- und Pkw-Aufbrüche zur Last gelegt werden.

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