Knapp einen Monat nach Einführung des Eintrittsgeldes für Touristen decken die Einnahmen inzwischen rund die Hälfte der laufenden Kosten für Betrieb und Erhalt des Kölner Doms. Täglich seien dafür etwa 44.000 Euro erforderlich, sagte Domkapitel-Sprecherin Pia Modanese der "Rheinischen Post" (Mittwochausgabe). Wirtschaftlich erfülle die neue Regelung damit bereits ihren Zweck.
Eine umfassende Bilanz zu Besucherzahlen, Einnahmen und der Entwicklung der Besucherstruktur will das Domkapitel allerdings erst Anfang 2027 ziehen.
Die ersten Wochen nach der Umstellung ließen wegen saisonaler Schwankungen und der Einführungsphase noch keine belastbaren Aussagen zu.
Die Einführung des neuen Besuchskonzepts sei bislang ruhig verlaufen, hieß es. Die vielfach befürchteten langen Warteschlangen oder chaotischen Situationen seien ausgeblieben.
Seit dem 1. Juli zahlen Touristen zwölf Euro für die Besichtigung des Kölner Doms. Gottesdienstbesuche sowie der Zugang zum Gebetsbereich bleiben kostenlos.
Kölner Dom: Eintritt deckt Hälfte der Betriebskosten
über dts Nachrichtenagentur
29. Juli 2026 - 12:20 Uhr
Von Peter Heidenreich - Deutschland