Die Wissenschaftsorganisationen sollen demnach bis Jahresende verbindliche Regeln für Kooperationen mit Staaten außerhalb der EU erarbeiten. Andernfalls soll der Bund eigene Vorgaben machen.
Auch die SPD im Bundestag verlangt verbindliche Standards. Forschungssicherheit sei "eine gesamtstaatliche Aufgabe" und müsse "systematisch in Förderbedingungen, Organisationsstrukturen und Forschungsprozesse integriert werden", heißt es in dem Strategiepapier.
Die SPD plädiert ebenso für eine "Technologieliste", mit der Forschungsbereiche als sensibel und entsprechend schützenswert eingestuft werden. Die Union fordert Compliance-Systeme, ein jährliches Lagebild der Sicherheitsdienste und restriktivere Visaregeln.