Kabinett beschließt Roadmap für Ausstieg aus fossiler Energie

Kabinett beschließt Roadmap für Ausstieg aus fossiler Energie - (Foto: Tagebau Hambach (Archiv))
Die Bundesregierung hat einen nationalen Fahrplan zum Ausstieg aus Öl, Gas und Kohle im Kabinett verabschiedet. Spätestens bis 2045 will Deutschland keine fossilen Energieträger mehr nutzen, heißt es in dem 22-seitigen Dokument, aus dem das Nachrichtenmagazin Politico zitiert.

"Insgesamt wird die Bundesregierung darauf hinarbeiten, den Kraftwerkspark im Einklang mit den Klimazielen bis spätestens 2045 zu dekarbonisieren", heißt es wörtlich im Dokument. Und weiter: "Die Verringerung der Treibhausgasemissionen ist untrennbar mit der schrittweisen Abkehr von der energetischen Nutzung fossiler Energieträger verbunden."

Die sogenannte "Roadmap für die schrittweise Abkehr von fossilen Brennstoffen" enthält keine neuen Maßnahmen, um die Abkehr von fossiler Energie umzusetzen. Vielmehr bündelt sie bisherige Bemühungen. Im Dokument stellt die Bundesregierung jedoch fest, dass Deutschland den Weg der schrittweisen Abkehr von fossilen Energien "konsequent" eingeschlagen habe.

Gleichzeitig erkennt sie an, "dass fossile Brennstoffe für einen Übergangszeitraum weiter genutzt werden". Deutschland setze sich dafür ein, "alle technischen Maßnahmen zu ergreifen, um die Methanemissionen aus der Produktion fossiler Rohstoffe zu senken". Bundesumweltminister Carsten Schneider will die neue Roadmap am Mittwochnachmittag bei der UN-Generalversammlung in New York vorstellen.


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