Der Holzeinschlag in Nordrhein-Westfalen ist im vergangenen Jahr erneut gesunken. Wie das Statistische Landesamt IT.NRW am Mittwoch mitteilte, wurden 2025 insgesamt 2,6 Millionen Kubikmeter Holz geschlagen, was einem Rückgang von 16,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Erstmals seit 2017 stellte Schadholz nicht mehr den größten Anteil am Einschlag; sein Anteil halbierte sich nahezu auf 28,4 Prozent.
Seit dem Höchstwert von 19,3 Millionen Kubikmetern im Jahr 2021 ist die eingeschlagene Holzmenge das vierte Jahr in Folge rückläufig.
Der aktuelle Wert liegt 86,6 Prozent unter dem von 2021. Die häufigste Ursache für Schadholz blieb der Insektenbefall, der 2025 für 49,7 Prozent des Schadholzaufkommens verantwortlich war. Das warme und trockene Klima des Jahres begünstigte die Vermehrung von Schädlingen wie dem Borkenkäfer.
Während der Einschlag von Nadelholz um 32,6 Prozent auf 1,5 Millionen Kubikmeter sank, stieg die Menge an eingeschlagenem Laubholz um 28,1 Prozent auf 1,1 Millionen Kubikmeter. Neben Insekten spielten auch direkte Trockenschäden (28,2 Prozent) sowie Wind, Sturm und Schnee eine Rolle als Schadensursachen.
Holzeinschlag in NRW geht weiter zurück
über dts Nachrichtenagentur
08. April 2026 - 09:05 Uhr
Von Peter Heidenreich - Deutschland