Hamburg zieht Konsequenzen aus Einbruchsserie an Schulen

Hamburg zieht Konsequenzen aus Einbruchsserie an Schulen - (Foto: Klassenraum in einer Schule (Archiv))
Hamburg hat den Schutz seiner Schulen gegen Einbrüche und Vandalismus verstärkt. Das teilte der Senat am Donnerstag mit. Anlass sind mehr als 40 Einbruchsversuche an Hamburger Schulen seit Jahresbeginn; zuletzt waren nach Senatsangaben vor allem Schulen in Lokstedt und Bergedorf betroffen, in einem Fall kam es auch zu Brandstiftung. Finanzsenator Andreas Dressel (SPD) sagte, die Stadt verfolge Einbrüche und Vandalismus mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln.
Bildungssenatorin Ksenija Bekeris wies darauf hin, dass Videokameras nicht überall installiert werden könnten und Wachdienste nur bedingt halfen. Deshalb komme es auch auf die Nachbarschaft an: Wer außerhalb der Unterrichtszeiten etwas Auffälliges auf einem Schulgelände bemerke, solle sich umgehend bei der Polizei melden. Wie es weiter hieß, hat die Stadt unter anderem regelmäßige Bestreifungen gefährdeter Standorte durch Wachdienste veranlasst, Zivilpolizei in den Ferienzeiten eingesetzt, Baustellen überwachen lassen, Einbruchmeldeanlagen installiert und zusätzliche Bauzäune aufgestellt. Schulbau Hamburg verwies auf technische Lösungen und verstärkte Kontrollen durch Sicherheitsdienste. Geplante Abbruchprojekte sollen vorgezogen werden, um sogenannte Lost Places zu vermeiden. Die Behörden stünden in engem Austausch mit der Polizei.

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