Hamburg profitiert von mehr als 1,4 Milliarden Euro EU-Förderung

Hamburg profitiert von mehr als 1,4 Milliarden Euro EU-Förderung - (Foto: Fontäne an der Binnenalster in Hamburg (Archiv))
Hamburg hat seit 1994 mehr als 1,4 Milliarden Euro in Projekte der EU-Strukturförderung investiert. Das teilte die Behörde für Wirtschaft, Arbeit und Innovation am Dienstag mit. Davon stammen über 664 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). In der aktuellen Förderperiode 2021–2027 werden laut Behörde mehr als 105 Projekte in den Bereichen Innovation, Klimaschutz, Beschäftigung, Bildung und soziale Integration umgesetzt.
Der EFRE habe bereits über 200 Unternehmen unterstützt und mehr als 94.000 Tonnen CO2 eingespart. Mit dem ESF Plus seien seit 1994 mehr als 333.000 Menschen gefördert worden, insbesondere Frauen, junge Menschen sowie Menschen mit Migrations- und Fluchthintergrund. Mit Blick auf die nächste EU-Förderperiode ab 2028 sagte Senatorin Melanie Leonhard (SPD): "Die EU-Fördermittel helfen uns, Hamburg zukunftsfähig zu gestalten. Jeder investierte Euro fließt in Projekte, die sich positiv hier am Standort auswirken, und wird durch den Landeshaushalt zusätzlich aufgestockt." Sie forderte die Bundesregierung auf, sich für eine ausreichende finanzielle Ausstattung der Strukturförderung einzusetzen.

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