Der Geldumsatz betrug 46,01 Milliarden Euro, der Flächenumsatz lag bei 163,09 Quadratkilometern. Das waren rund 11.000 Kauffälle oder 10 Prozent mehr als im Vorjahr.
Der Geldumsatz stieg gegenüber 2024 um rund 5,29 Milliarden Euro oder 13 Prozent. Die Zahl der Kauffälle nahm in fast allen Teilmärkten stark zu. Ausgenommen blieben Baugrundstücke für den Geschosswohnungsbau, deren Zahl auf dem Niveau des Vorjahres blieb, sowie Baugrundstücke für Gewerbe und Industrie, bei denen die Zahl der Kauffälle weiter zurückging.
Beim Geldumsatz gab es außer bei Baugrundstücken für Gewerbe und Industrie durchweg Zuwächse. Die Preise stagnierten nur bei Baugrundstücken für Gewerbe und Industrie, während sie in allen anderen Teilmärkten stiegen. Bei unbebauten Baugrundstücken stieg die Zahl der Kauffälle um 18 Prozent, der Geldumsatz um 12 Prozent.
Besonders der Geldumsatz bei Baugrundstücken für den individuellen Wohnungsbau wuchs um 39 Prozent. Die Preise für unbebaute Baugrundstücke für den individuellen Wohnungsbau erhöhten sich im Schnitt um zwei Prozent, die Bandbreite lag bei plus/minus null bis plus 15 Prozent.
Für unbebaute Baugrundstücke für den Geschosswohnungsbau stiegen die Preise um fünf Prozent. Bei landwirtschaftlichen Grundstücken gab es in den Kreisen einen leichten Preisanstieg von acht Prozent, bei forstwirtschaftlich genutzten Grundstücken von sieben Prozent. Bei bebauten Grundstücken nahm die Zahl der Kauffälle um acht Prozent zu, der Geldumsatz stieg um elf Prozent.
Bei Ein- und Zweifamilienhäusern erhöhte sich der Geldumsatz landesweit um 13 Prozent, die Preise stiegen durchschnittlich um drei Prozent. Die Zahl der verkauften Eigentumswohnungen stieg um elf Prozent, der Geldumsatz um 19 Prozent, die Preise um sieben Prozent. Die höchsten Baulandpreise für den individuellen Wohnungsbau in mittleren Wohnlagen wurden in Düsseldorf mit 1.100 Euro pro Quadratmeter erzielt.
Bodenpreise ab 650 Euro pro Quadratmeter finden sich in fünf weiteren Städten, hauptsächlich in der Rheinschiene. In einzelnen ländlich strukturierten Gebieten wie der Eifel, dem Sauer- und Siegerland oder Ostwestfalen/Lippe kann erschlossenes Bauland in mittleren Wohnlagen noch für unter 50 Euro pro Quadratmeter erworben werden.
Beim Wohnungseigentum im Erstverkauf in mittlerer Lage wurden die höchsten Preise in Düsseldorf mit rund 7.040 Euro pro Quadratmeter, in Münster mit 6.615 Euro pro Quadratmeter, in Köln mit 6.490 Euro pro Quadratmeter und in Bonn mit 6.295 Euro pro Quadratmeter gezahlt. Der Grundstücksmarktbericht Nordrhein-Westfalen für den Berichtszeitraum 01.01.2025 bis 31.12.2025 wird jährlich vom Oberen Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Land Nordrhein-Westfalen erstellt und wertet Daten der örtlichen Gutachterausschüsse aus. Er informiert über Umsätze, Preise und Preisentwicklungen auf allen Grundstücksteilmärkten.
Der Bericht und die zugrunde liegenden Daten können unter www.boris.nrw.de kostenlos heruntergeladen werden.