Als Beispiele nannte sie einen kostenlosen ÖPNV für alle unter 27 Jahren, Klimaneutralität bis 2035 und einen Azubi-Startbonus von 1.500 Euro vom Land, ohne Rückzahlung, wenn man in Mecklenburg-Vorpommern bleibt. "Das sind Maßnahmen, die das Leben junger Menschen aktiv verbessern, und die müssen jetzt durchgesetzt werden", so Held.
Die rot-rote Landesregierung habe beim Klima jahrelang einen schlechten Job gemacht, monierte Held, die für das Studium in das Bundesland im Nordosten gezogen ist. "Jetzt müssen die Grünen mit Klarheit und Radikalität dafür sorgen, dass die Klimapositionen im Koalitionsvertrag landen."
Held kritisierte auch den Wahlkampf von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig. Dieser habe die SPD-Politikerin zwar stark gemacht, so Held. Gleichzeitig habe er aber die AfD nicht verkleinert. Die anderen Parteien würden sich lediglich gegenseitig die Wähler zuschieben. "Das ist eine Dynamik, die wir ja aktuell bei allen Wahlen beobachten können: Alle versuchen, ihren eigenen Arsch zu retten, aber niemand rettet die Demokratie."