Bundes- und Landespolizei haben am Dienstag bei einem Schwerpunkteinsatz rund um den Bahnhof Hamburg-Altona Kontrollen zur Gewaltprävention durchgeführt. Das teilten die Bundespolizeiinspektion Hamburg und die Landespolizei Hamburg am Mittwoch mit.
Ziel war es, das Dunkelfeld des Mitführens gefährlicher Gegenstände aufzuhellen und zu verdeutlichen, dass Waffen im öffentlichen Personennahverkehr nichts zu suchen haben.
Von 15:00 Uhr bis 21:00 Uhr unterstützten 37 Mitarbeiter des DB-Sicherheitsdienstes sowie Mitarbeiter der Hochbahnwache die rund 50 Einsatzkräfte. Insgesamt wurden 490 Personenkontrollen und Durchsuchungen durchgeführt.
13 Gegenstände beziehungsweise Substanzen wurden sichergestellt: sechs Messer, sechs Drogen und Betäubungsmittel sowie ein Verstoß gegen das Arzneimittelgesetz.
Die Beamten leiteten elf Straf- und sechs Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Zudem verteilten sie themenbezogene Flyer und führten Bürgergespräche; die Resonanz der Bürger sei durchweg positiv gewesen. Die Bundespolizeiinspektion Hamburg und die Landespolizei Hamburg kündigten an, auch künftig wiederkehrend und unangekündigt solche Einsätze gemeinsam mit ihren Verbundpartnern durchzuführen.
Großkontrolle am Bahnhof Hamburg-Altona gegen Waffen im ÖPNV
über dts Nachrichtenagentur
26. August 2026 - 09:35 Uhr
Von Peter Heidenreich - Deutschland