Der CDU-Politiker bejahte auch die Frage, ob Merz nächste Woche nach den Landtagswahlen noch sicher als Bundeskanzler und CDU-Parteivorsitzender stehe: "Ich bin sicher, dass das genauso sein wird." Merz sei auf vier Jahre zum Bundeskanzler gewählt.
Frei verteidigte die abgesagte Reise des Kanzlers zur UN-Vollversammlung kommende Woche. "Es ist richtig, derzeit vor Ort zu sein und sich mit den Themen auseinanderzusetzen." Der Fraktionschef bestritt, dass Merz in Deutschland bleibe, weil er um seine Kanzlerschaft kämpfe. Man habe bei Gesundheit, Pflege, Rente und Haushalt jede Menge Aufgaben zu lösen. "Das sind alles Themen, die müssen wir jetzt bearbeiten, und da dürfen wir keine Zeit verlieren." Er wolle nicht in Abrede stellen, dass die Umfragen und Wahlergebnisse Auswirkungen auf die Verfasstheit der CDU hätten, so Frei. Entscheidend sei aber, in der Sache weiterzukommen. "Deutschland leidet nicht an zu viel, sondern an zu wenig Reformen."