Am Flughafen München entfällt ab Freitag die bisherige 100-Milliliter-Begrenzung für Flüssigkeiten im Handgepäck. Möglich wird die Änderung durch die Umrüstung der Sicherheitskontrollstellen auf moderne Computertomographen (CT). Damit können Flüssigkeiten und Laptops künftig im Handgepäck bleiben und müssen bei der Kontrolle nicht mehr ausgepackt werden, teilte das Verkehrsministerium am Montag mit.
Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter (CSU) sprach von einer Erleichterung für Fluggäste, insbesondere im Vorfeld des Oktoberfests.
Die moderne Kontrolltechnik ermögliche mehr Komfort, schnelle Kontrollen und weiterhin hohe Sicherheitsstandards.
Der Freistaat Bayern investierte nach eigenen Angaben rund 45 Millionen Euro in die neue Kontrolltechnik. Die Sicherheitskontrollstellen am Münchner Flughafen wurden während des laufenden Flugbetriebs schrittweise umgerüstet.
Die neue Regelung gilt an sämtlichen Sicherheitskontrollstellen des Flughafens. Flüssigkeitsbehälter mit einem Fassungsvermögen von mehr als zwei Litern müssen weiterhin im aufgegebenen Gepäck transportiert werden. Bei Anschlussflügen können an den jeweiligen Umsteigeflughäfen andere Bestimmungen gelten.
Am Flughafen Nürnberg war die Beschränkung bereits im Mai als erstem deutschen Flughafen aufgehoben worden. Am Flughafen Memmingen soll die Ausstattung mit CT-Technologie im Zuge der nächsten Terminalerweiterung erfolgen.
Flughafen München hebt 100-Milliliter-Regel für Flüssigkeiten auf
über dts Nachrichtenagentur
14. September 2026 - 11:05 Uhr
Von Peter Heidenreich - Deutschland