In Hamburg-Heimfeld haben Polizeikräfte einen weiteren Durchsuchungsbeschluss vollstreckt und dabei einen 30-jährigen Mann verhaftet sowie zwei weitere Männer vorläufig festgenommen. Das teilte die Polizei am Mittwoch mit.
Dies geschah im Zusammenhang mit einer gefährlichen Körperverletzung durch Schussabgaben, die Mitte Juni in Hamburg-Heimfeld stattfand und bei der ein 45-Jähriger verletzt wurde.
Die Staatsanwaltschaft Hamburg hatte einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnanschrift des 30-jährigen Tatverdächtigen im Stadtteil Neugraben erwirkt. Bei der Durchsuchung, die unter Einsatz des Spezialeinsatzkommandos des Landeskriminalamtes durchgeführt wurde, fanden die Einsatzkräfte eine scharfe Schusswaffe, mehrere Mobiltelefone und rund 20.000 Euro Bargeld.
Der Tatverdächtige wurde aufgrund zweier Abschiebehaftbefehle verhaftet und dem Amt für Migration übergeben.
Zusätzlich hielten sich zwei weitere Männer im Wohnhaus auf. Ein 31-jähriger Mann wurde wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz vorläufig festgenommen, während der 32-Jährige verdächtigt wird, sich illegal in Deutschland aufzuhalten. Beide wurden nach den polizeilichen Maßnahmen dem zuständigen Amt für Migration übergeben. Die Ermittlungen zu den noch unbekannten Schützen dauern an.
Ermittlungen nach Schussabgaben in Hamburg-Heimfeld erfolgreich
über dts Nachrichtenagentur
19. August 2026 - 15:50 Uhr
Von Peter Heidenreich - Deutschland