Dortmund: Mehrere Waffen bei Durchsuchung nach Streit sichergestellt

Dortmund: Mehrere Waffen bei Durchsuchung nach Streit sichergestellt - (Foto: Archivbild von dts)

Dortmund - Nach einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern in der Dortmunder Innenstadt hat die Polizei mehrere Waffen sichergestellt. Das teilt die Ermittler am Montag mit. Den Angaben zufolge stieß ein 30-jähriger Mann aus Korschenbroich am Mittwoch, dem 15. Juli, auf dem Westenhellweg versehentlich mit einem 20-jährigen Dortmunder zusammen.

Anschließend kam es zu einem Wortgefecht. Der 20-Jährige soll dabei eine schwarze Schusswaffe aus einer von ihm getragenen Bauchtasche gezeigt haben.

Nach Angaben des 30-Jährigen war lediglich das Griffstück der Waffe zu sehen, da sie sich weiterhin in der Bauchtasche befunden habe. Die 28-jährige Ehefrau des 30-Jährigen soll daraufhin zwischen den beiden Männern gegangen sein, um den Streit zu schlichten. Der Tatverdächtige flüchtete anschließend.

Später traf der 30-Jährige erneut auf den Mann und fertigte mit seinem Mobiltelefon ein kurzes Video von ihm an. Anhand der darauf erkennbaren Gesichtszüge konnte die Polizei die Tatverdächtigen nach eigenen Angaben identifizieren. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dortmund erließ das Amtsgericht Dortmund einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung des 20-Jährigen.

Bei der Durchsuchung fanden die Einsatzkräfte zwei PTB-Pistolen, zwei Luftdruckwaffen, eine Reizstoffsprühpistole sowie Munition für eine der PTB-Waffen. Die Waffen und die Munition wurden sichergestellt. Wegen der nicht ordnungsgemäßen Aufbewahrung der Waffen wurde zudem ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet.

Die Waffen sollen nach Abschluss der rechtlichen Prüfung vernichtet werden. Der Tatverdächtige wurde zudem erkennungsdienstlich behandelt. Die Ermittlungen wegen des Verdachts der Bedrohung sowie möglicher Verstöße gegen das Waffengesetz dauern an.


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