Die Fachleute setzen die Brückenteile nacheinander in die Eisenbahnüberführung Holstenstraße und das dazugehörige Kreuzungsbauwerk ein. Anschließend baut die Bahn die Gleise auf die Brücken: Schienen und Schwellen werden angebracht, Schotter wird verlegt und die seitlich verlaufende Stromschiene montiert.
Zuletzt wird die Leit- und Sicherungstechnik eingerichtet, also die technischen Anlagen, die Züge steuern und einen sicheren Betrieb gewährleisten. Die DB InfraGO hat zu Jahresbeginn mit der Instandsetzung der Überführung und des Kreuzungsbauwerks begonnen.
Seitdem haben die Bauteams die bisherigen Stahlbetonbrücken zurückgebaut, die zusammen rund 165 Meter lang waren und etwa 1.850 Tonnen wogen. Auch die zwölf Tonnen schweren Portalriegel sind bereits eingebaut, an den tragenden Pfeilern wird derzeit gearbeitet. Mit dem Ende der Bauarbeiten kehrt die Bergedorfer S-Bahn am 13. Dezember auf ihren gewohnten Linienweg als S2 zurück.
Die während der Sperrung zeitweise eingeführte Bezeichnung S7 entfällt, alle Bergedorfer S-Bahnen fahren wieder einheitlich als S2. Im Umfeld der Baustelle kommt es zu Sperrungen: Der Rechtsabbieger Stresemannstraße ist bis 1. Februar 2027, 5 Uhr, gesperrt. Die Holstenstraße ist stadtauswärts Richtung Kieler Straße vom 6. Oktober, 5 Uhr, bis 8. Oktober, 22 Uhr, gesperrt, zudem wird sie vom 22. Oktober, 5 Uhr, bis 2. November, 5 Uhr voll gesperrt.
Zeitweise werden einzelne Spuren der Holstenstraße für den Einhub der Hilfsbrücken und die weiteren Arbeiten gesperrt. Die Bahn bittet alle Betroffenen um Verständnis.