Dabei hatten sich zuvor Hoffnungen verflüchtigt, die USA und der Iran könnten bald eine Einigung in ihrem seit Monaten ausgefochtenen militärischen Streit finden, der die Welt von einem signifikanten Teil seiner Energiequellen abgeschnitten hat. Ablesbar war das an wieder steigenden Ölpreisen. Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Mittwochnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 101,70 US-Dollar, das waren 2,4 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags. Gleichzeitig gingen auch Anleiherenditen nach oben - das alles zusammen mit hohen Inflationserwartungen Gift für die Börse.
Gegen den Trend im Plus waren am Mittwoch zuvorderst Rüstungsaktien von Rheinmetall, die bis kurz vor Handelsende um die drei Prozent zulegten, gefolgt von SAP und den beiden Fresenius-Werten. Kräftig bergab mit Abschlägen von drei Prozent und mehr ging es unter anderem für Mercedes, Allianz und Scout24.
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochnachmittag schwächer: Ein Euro kostete 1,1389 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8780 Euro zu haben.