Doch Treier fügte hinzu: "Zwei zusätzliche Monate sind aber noch keine dauerhafte Lösung." Entscheidend seien jetzt belastbare Vereinbarungen - insbesondere bei Exportkontrollen, kritischen Rohstoffen und Schlüsseltechnologien. "Die EU muss die Atempause nutzen, um ihre eigene wirtschaftliche Position zu stärken: Abhängigkeiten gezielt reduzieren, neue Handelspartner gewinnen und Abkommen schneller abschließen." Je breiter deutsche Unternehmen ihre Lieferketten und Absatzmärkte aufstellen könnten, desto weniger gerieten sie zwischen die handelspolitischen Fronten Washingtons und Pekings.
Während des Staatsbesuchs des chinesischen Präsidenten Xi Jinping bei US-Präsident Donald Trump in Washington war bekannt geworden, dass sich die USA und China auf eine Verlängerung ihrer Zollpause um zwei Monate bis zum 10. Januar verständigt haben.