Es würde sich doch die Frage stellen, wie man noch ernsthaft zusammensitzen könne zum gemeinsamen Gedenken des 27. Januars etwa oder was der Ausspruch "Nie wieder ist jetzt" noch wert sein solle, so die CDU-Generalsekretärin weiter. Das mute dann alles nur noch wie Lippenbekenntnisse an. "Und dieser moralische Anspruch, der meiner Partei mit Blick auf die AfD immer entgegengehalten wird, den kann man sich dann auch sparen", sagte Hoppermann. Das sei ohnehin unangemessen.
Nach der Landtagswahl strebt die Linkspartei als Wahlsiegerin in Berlin eine Koalition mit Grünen und SPD an, erste Gespräch dazu haben jetzt begonnen. "Grüne und SPD müssen in Berlin jetzt klarmachen, dass sie keine Bürgermeisterin wählen, die Enteignungen will und aus einer Partei kommt, die sich mit Clans abgibt und von Linksextremen und Antisemiten durchzogen ist", sagte Hoppermann der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Rechnerisch würde es in Berlin auch für eine Koalition aus CDU, Grünen und SPD reichen.