Der Gesetzentwurf sieht zudem neue Strafvorschriften für das Verbreiten ansehensschädigender Deepfakes, Identitätsmissbrauch und digitale Überwachung mit GPS-Trackern vor. Betroffene sollen einfacher gegen Täter vorgehen können, indem Online-Plattformen und Messengerdienste stärker in die Pflicht genommen werden. Ein neues Auskunftsverfahren soll helfen, die Identität von Tätern aufzudecken.
Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) erklärte, dass digitale Gewalt wie ein "Flächenbrand" sei und besonders häufig Frauen betreffe. Sie sagte, dass das Gesetz gegen digitale Gewalt ein "wichtiges und notwendiges Umdenken" darstelle und alle Formen der Gewalt entschlossen verfolgt werden müssten.