Ein 35 Jahre alter Mann ist festgenommen worden. Demnach fanden Mitarbeiter der DB Sicherheit den polnischen Staatsangehörigen gegen 01:03 Uhr schlafend in der stehenden S-Bahn. Da Betriebsschluss war und die S-Bahn nicht weiterfuhr, wollten sie ihn wecken, damit er das Fahrzeug verlässt.
Nach dem Aufwachen soll er sich aggressiv verhalten, seine Hose heruntergezogen und seinen Penis zielgerichtet vorgezeigt haben. Zudem soll er die Sicherheitsmitarbeiter mit Worten beleidigt haben. Beim Verlassen der S-Bahn soll er den Sicherheitsmitarbeitern mit Schlägen gedroht und mit geballten Fäusten auf sie zugegangen sein.
Daraufhin setzten die Mitarbeiter der DB Sicherheit ihr Reizstoffsprühgerät ein. Danach stellte der Tatverdächtige die Handlungen ein.
Auch gegenüber der hinzugezogenen Bundespolizei verhielt er sich aggressiv und wurde gefesselt zum Bundespolizeirevier Altona gebracht. Ein Amtsarzt bestätigte die Gewahrsamsfähigkeit.
Ein Atemalkoholtest war wegen der Aggressivität nicht möglich. Auf der Wache äußerte er sich nicht zum Tatvorwurf und wurde um 07:09 Uhr nach ausreichender Ausnüchterung und Beruhigung entlassen. Die betroffenen Sicherheitsdienstmitarbeiter sind nicht verletzt worden.
Sie stellten Strafantrag. Besonders die 27 Jahre alte Sicherheitsmitarbeiterin schilderte, dass sie sich durch das Vorzeigen des entblößten Gliedes sexuell belästigt, in ihrer Ehre gekränkt und angeekelt gefühlt habe.
Gegen den Mann wurden Strafverfahren wegen des Verdachts der exhibitionistischen Handlung, versuchter Körperverletzung, Bedrohung und Beleidigung eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen führt der Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg.