Bundespolizisten wurden in der Personenunterführung auf die Situation aufmerksam und trennten die beiden Männer. Der 46-Jährige reagierte aggressiv, schubste einen Beamten weg und versuchte, den Beamten mit seiner Gehhilfe zu schlagen.
Die Beamten konnten den Angriff unterbinden und den Belgier anschließend fesseln. Dabei zog sich einer der Bundespolizisten eine leichte Verletzung zu, blieb aber dienstfähig.
Während der Maßnahme beleidigte der Mann einen der Beamten. Anschließend fesselten die Beamten auch den 63-Jährigen, der sich widersetzte und dabei einen weiteren Bundespolizisten schlug.
Noch vor der Mitnahme zur Dienststelle kollabierte der russische Staatsangehörige am Bahnhof Pasing und begann zu krampfen. Die Beamten leisteten bis zum Eintreffen des alarmierten Rettungsdienstes Erste Hilfe.
Der 63-jährige Mann aus dem Landkreis Passau wurde zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Dieses konnte er nach Abschluss der medizinischen Versorgung wieder verlassen.
Der 46-Jährige mit Wohnsitz in München wurde zur Wache in der Denisstraße mitgenommen. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,28 Promille.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er auf freien Fuß gesetzt. Die Bundespolizei ermittelt unter anderem wegen des Verdachts des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Widerstands und Beleidigung. Gegen 17:30 Uhr hat ein 37-jähriger italienischer Staatsangehöriger am S-Bahnhaltepunkt Hirschgarten eine gefährliche Situation verursacht.
Ermittlungen ergaben, dass der in Deutschland wohnhafte Mann, der stark alkoholisiert war, im Bereich des S-Bahn-Haltepunkts mehrere Gleise überquerte. Zu diesem Zeitpunkt näherte sich ein Regionalzug RB 74 von München nach Buchloe mit einer Geschwindigkeit von etwa 100 km/h.
Der Triebfahrzeugführer erkannte den Mann im Gleisbereich, gab einen Achtungspfiff ab und leitete umgehend eine Schnellbremsung ein. Dadurch konnte eine Kollision des Mannes mit dem Zug verhindert werden.
Nachdem der Italiener auf den Bahnsteig des Haltepunkts geklettert war, wurde er von Mitarbeitern der DB Sicherheit festgehalten und anschließend der Bundespolizei übergeben. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,0 Promille.
Nach bisherigem Kenntnisstand blieben die im Zug befindlichen Fahrgäste unverletzt. Der betroffene Regionalzug konnte seine Fahrt im Anschluss fortsetzen.
Die Bundespolizei ermittelt nun gegen den Mann wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr. Gegen 22:10 Uhr soll ein bislang unbekannter Mann am Bahnhof Pasing beim Versuch, in einen bereits vollständig ausgelasteten Regionalzug einzusteigen, eine 23-jährige Frau zunächst beleidigt und ins Gesicht geschlagen haben. Die Frau befand sich im Türbereich des abfahrbereiten RE 9, in den zu diesem Zeitpunkt bereits so viele Reisende eingestiegen waren, dass keine weiteren mehr zusteigen konnten.
Dennoch versuchte der Mann, in den Zug zu gelangen. Dabei trat er der Reisenden auf den Fuß und kam ihr sehr nahe.
Als die junge Frau ihn daraufhin von sich wegschob, reagierte der Unbekannte aggressiv. Er beleidigte die 23-Jährige aus dem Landkreis Aichach-Friedberg und schlug ihr anschließend ins Gesicht.
Die Frau erlitt Schmerzen im Gesicht, benötigte jedoch keine ärztliche Behandlung. Die alarmierten Bundespolizisten nahmen den Sachverhalt vor Ort auf und fahndeten anschließend nach dem bislang unbekannten Tatverdächtigen.
Die Fahndung verlief ohne Erfolg. Die Bundespolizei ermittelt wegen des Verdachts der Körperverletzung und bittet weitere Zeugen, sich zu melden.
Hinweise nimmt die Bundespolizeiinspektion München unter der Telefonnummer 089 515550-0 entgegen.