Brotbeläge für Pausenbrot in Nordrhein-Westfalen teilweise günstiger

Brotbeläge für Pausenbrot in Nordrhein-Westfalen teilweise günstiger - (Foto: Frühstück in einer Kantine (Archiv))
Die Preise für Nahrungsmittel in NRW sind zwischen August 2025 und August 2026 um 0,1 % gestiegen. Wie das Statistische Landesamt Nordrhein-Westfalen mitteilte, lässt sich bei den Nahrungsmitteln insgesamt in den letzten Monaten eine weitgehend stabile Entwicklung beobachten (Juni 2026 −0,1 %; Juli 2026 −0,2 % jeweils im Vergleich zum Vorjahresmonat). Pausensnacks werden immer abwechslungsreicher, darum lohnt sich ein Blick auf die Preisentwicklung unterschiedlicher Zutaten. Die Preise für das klassische Pausenbrot sind im Vergleich zum Vorjahr größtenteils gesunken: Butter wurde um 32,3 % günstiger angeboten, Schnittkäse um 9,3 % und Wurstaufschnitt um 1,0 %. Auch für vegetarische und vegane Alternativprodukte auf Getreidebasis („Veggie-Produkte”) mussten Verbraucherinnen und Verbraucher im August 2026 weniger ausgeben als noch im August 2025 (−11,1 %).
Die Preise für Brot und Brötchen sind im selben Zeitraum um 0,6 % gestiegen. Wer im vergangenen Monat Haferflocken, Müsli und andere Cerealien (sog. Frühstückszubereitungen) in den Einkaufswagen gelegt hat, war an der Kasse mit Preissteigerungen konfrontiert (+1,6 % im Vergleich zum Vorjahresmonat). Die Preise für einige klassische Toppings wie Trockenobst, Nüsse und Ähnliches (+1,2 %) sowie Erdbeeren, Himbeeren, Stachelbeeren oder Ähnliches (+2,0 %) stiegen ebenfalls. Weitere Preise für fruchtige Komponenten hingegen wie Äpfel (−7,6 %) und Bananen (−0,6 %) sanken. Auch klassische Grundzutaten wurden günstiger angeboten: So sanken die Preise für Quark um 9,0 %, teilentrahmte Milch um 11,2 % und Vollmilch um 10,1 %. Der Trend von Bento-Boxen wird immer beliebter: Oft befinden sich darin neben kleinen Snacks auch ganze Mahlzeiten, die sich nach der traditionellen 4:2:1 Methode aufteilen (4 Teile Kohlenhydrate, 2 Teile Eiweiß und 1 Teil Gemüse). Im Bereich der Kohlenhydrate sind bei der Preisentwicklung daher nicht nur Brot und Brötchen relevant, sondern z. B. auch Teigwaren (−3,3 % im Vergleich zum Vorjahresmonat). Bei den proteinreichen Komponenten zeigen sich im Vergleich zum Vorjahr teilweise deutliche Preisanstiege. So verteuerten sich Rind- und Kalbfleisch um 7,1 %, Geflügelfleisch um 3,7 %, frischer oder gekühlter Fisch um 7,3 % und Eier um 15,8 %. Auch für ausgewählte Gemüsesorten mussten Verbraucherinnen und Verbraucher im vergangenen Monat mehr ausgeben als noch ein Jahr zuvor: Die Preise für Möhren stiegen um 18,0 %, Tomaten um 13,6 % und Paprika um 11,5 %.

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