Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) sieht trotz Schutzvorkehrungen ein Restrisiko für Drohnen-Anschläge an deutschen Flughäfen.
"Die Bundesregierung hat schon viel unternommen, beispielsweise Drohnen frühzeitig zu erkennen, wenn sie die Flughafengelände ansteuern", sagte Bilger dem TV-Sender "Welt" am Donnerstag. "Auch die Abwehr von Drohnen ist etwas, was durchaus machbar ist. Aber klar, man muss auch immer wissen: Da besteht ein Restrisiko, weil Flughafengelände sehr groß und weitläufig sind und natürlich auch die Technologie derer, die den Flugverkehr stören wollen oder Schlimmeres sogar noch im Schilde führen, auch besser wird. Deswegen werden wir uns weiter intensiv darum kümmern müssen."
Die Menschen, die mit Drohnen den Flugverkehr stören wollten, wüssten scheinbar genau, wie die Vorkehrungen mittlerweile seien.
"In diesem Fall haben wir es ja wirklich mit einer besonderen Eskalationsstufe zu tun, weil ja Sprengstoff auch eingesetzt werden sollte", sagte der CDU-Politiker. "Man kann froh sein, dass dort in Leipzig nicht mehr passiert ist."
Bilger sieht Restrisiko für Drohnen-Anschläge an Flughäfen
über dts Nachrichtenagentur
06. August 2026 - 19:00 Uhr
Von Peter Heidenreich - Deutschland