Bayerns staatliche Kantinen haben ihr Ziel für mehr Regionalität und Bio deutlich übertroffen. Wie das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus am Freitag in München mitteilte, beziehen bereits 82 von 91 bewirtschafteten Kantinen die Hälfte ihrer Lebensmittel aus regionaler oder ökologischer Erzeugung. Die Staatsregierung hatte sich das Ziel gesetzt, bis 2025 einen Anteil von mindestens 50 Prozent zu erreichen.
Im Jahr 2023 hatten 64 Prozent der staatlichen Kantinen die Vorgabe erfüllt, 2024 waren es 81 Prozent.
Täglich werden nach Ministeriumsangaben mehr als 15.500 Gäste versorgt. Die Spanne reicht von kleinen Einrichtungen mit wenigen Dutzend Essen bis zu großen Kantinen mit mehr als tausend Mahlzeiten pro Tag. Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber sprach von einer beeindruckenden Leistung, die die Küchenteams trotz steigender Kosten, begrenzter Personalkapazitäten und hoher Preissensibilität erreicht hätten.
Der höhere Anteil regionaler und ökologischer Lebensmittel stärke regionale Wertschöpfungsketten und schaffe verlässliche Absatzmöglichkeiten für landwirtschaftliche Betriebe und das Lebensmittelhandwerk, hieß es weiter. Das Ministerium will die Kantinen weiterhin mit Beratung, Vernetzungsveranstaltungen und Hilfestellungen beim Einkauf unterstützen.
Bayerns Staatskantinen übertreffen Ziel bei Regionalität und Bio
über dts Nachrichtenagentur
14. August 2026 - 10:10 Uhr
Von Peter Heidenreich - Deutschland