Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach hat sich für einen verstärkten Ausbau der Forschung zu Corona-Langzeitfolgen eingesetzt. Sie sagte am Sonntag, dass es wichtig sei, Menschen mit Long- oder Post-Covid bestmöglich zu versorgen, insbesondere bei schweren Verläufen, die den Alltag massiv einschränken.
Bayern habe bereits 2021 eine Förderinitiative mit einem Volumen von zehn Millionen Euro gestartet, mit der 14 Forschungsprojekte unterstützt wurden. Die Schwerpunkte lagen unter anderem im Aufbau spezialisierter Ambulanzen, der Erforschung von Biomarkern und der Entwicklung von Therapiekonzepten.
Gerlach forderte jedoch, dass die Forschung auch mit Bundesmitteln weiter vorangetrieben werden müsse, um Betroffene noch besser zu unterstützen.
Aktuell laufen noch zwei der geförderten Vorhaben; das letzte Projekt soll Ende Dezember 2026 abgeschlossen werden. Die Ministerin zeigte sich zuversichtlich, dass sich die Versorgung von Post-Covid-Patienten durch die gewonnenen Erkenntnisse und die enge Vernetzung der Akteure weiter verbessern wird.
Bayerns Gesundheitsministerin fordert mehr Forschung zu Long Covid
über dts Nachrichtenagentur
15. März 2026 - 08:25 Uhr
Von Peter Heidenreich - Deutschland