Bayern fördert bislang 1.600 Pflegeplätze über "Pflege so nah"

Bayern fördert bislang 1.600 Pflegeplätze über "Pflege so nah" - (Foto: Alter Mann in einem Pflegeheim (Archiv))
Das bayerische Gesundheitsministerium hat im laufenden Förderjahr über das Programm "Pflege so nah" bislang 1.600 Pflegeplätze mit rund 76,6 Millionen Euro gefördert. Das teilte das Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention am Sonntag in München mit. Nach Angaben des Ministeriums wurden 42 Projekte bewilligt. Damit setze der Freistaat seinen Kurs beim Ausbau wohnortnaher Pflegeangebote fort, betonte Gesundheits- und Pflegeministerin Judith Gerlach.
Gefördert werden unter anderem ambulant betreute Wohngemeinschaften, Kurzzeit-, Tages- und Nachtpflegeplätze sowie Begegnungsstätten. Diese Angebote entlasteten pflegende An- und Zugehörige und stärkten die häusliche Pflege, sagte Gerlach. Seit dem Start des Programms im Jahr 2020 sind laut Ministerium insgesamt 10.471 Pflegeplätze mit einer Fördersumme von 486,6 Millionen Euro bewilligt worden. Gerlach verwies auf den weiter steigenden Bedarf: Die Zahl pflegebedürftiger Menschen werde in den kommenden Jahren zunehmen. Deshalb investiere Bayern konsequent in den Ausbau und die Modernisierung der pflegerischen Infrastruktur. Die Anträge für das laufende Förderjahr können noch bis zum 31. Oktober beim Landesamt für Pflege in Amberg eingereicht werden. Das Landesamt setze die Förderrichtlinie um und prüfe die eingehenden Anträge, hieß es weiter. Gerlach dankte den Trägern für ihr Engagement.

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