Bayern fördert Krankenhausbau mit 481 Millionen Euro

Bayern fördert Krankenhausbau mit 481 Millionen Euro - (Foto: Notfallaufnahme (Archiv))
Bayern investiert in diesem Jahr rund 481 Millionen Euro in über 100 Bauprojekte an bayerischen Kliniken. Das haben Gesundheitsministerin Judith Gerlach und Finanzminister Albert Füracker am Dienstag mitgeteilt. Demnach kann die Finanzierung von drei großen Krankenhausprojekten in Nürnberg, Neumarkt in der Oberpfalz und Wasserburg am Inn ein Jahr früher als geplant starten. Der Freistaat hat den Etat für Krankenhausinvestitionen um 100 Millionen Euro auf insgesamt 900 Millionen Euro aufgestockt.
Die Mittel stammen aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität. Mit dem Jahreskrankenhausbauprogramm werden 105 Einzelmaßnahmen umgesetzt, deren Gesamtkostenvolumen rund 4,6 Milliarden Euro beträgt. Für die vorgezogenen Projekte in Nürnberg, Neumarkt und Wasserburg sind in diesem Jahr Fördermittel von rund 18 Millionen Euro vorgesehen. Gerlach betonte, das Programm gewährleiste die zielgerichtete Finanzierung notwendiger Investitionen in Krankenhäuser. Schwerpunkte seien die Modernisierung von Untersuchungs- und Behandlungseinrichtungen, zeitgemäße Pflegebereiche und bessere betriebsorganisatorische Abläufe. Füracker erklärte, die Investitionen verbesserten die Arbeitsbedingungen für Beschäftigte im Krankenhauswesen und kämen den Patienten zugute. Zu den größten Einzelvorhaben zählen unter anderem das Klinikum Memmingen mit einem Kostenvolumen von 352,39 Millionen Euro und das Klinikum Nürnberg mit 124,08 Millionen Euro.

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