Die Rohbauarbeiten für den Bau von Wohngebäuden verteuerten sich zwischen August 2025 und August 2026 um 4,4 Prozent. Den stärksten Preisanstieg gab es in diesem Bereich bei Abdichtungsarbeiten mit 7,4 Prozent, gefolgt von Klempnerarbeiten mit 6,2 Prozent.
Dachdeckungsarbeiten verteuerten sich um 5,5 Prozent. Die Preise für Ausbauarbeiten bei Wohngebäuden stiegen im August 2026 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 4,5 Prozent. Dämm- und Brandschutzarbeiten an technischen Anlagen verzeichneten in diesem Bereich mit 8,0 Prozent den höchsten Preisanstieg.
Eine überdurchschnittliche Preiserhöhung wurde auch bei den Betonwerksteinarbeiten mit 7,6 Prozent festgestellt. Beschlagarbeiten verteuerten sich um 7,2 Prozent.
Aufzugsanlagen, Fahrtreppen, Fahrsteige und Förderanlagen wurden im selben Zeitraum um 0,3 Prozent günstiger angeboten als ein Jahr zuvor. Der Straßenbau wies von allen Bauwerksarten mit 7,4 Prozent den höchsten Preisanstieg zwischen August 2025 und August 2026 auf. Weiter verteuerten sich die Preise für Außenanlagen für Wohngebäude um 6,2 Prozent und Ortskanäle um 5,9 Prozent.